15.09.2019: HSG-Focus: Digitale Pillen gegen moderne Volkskrankheiten

Rund 80 Prozent der Gesundheitsausgaben entstehen aufgrund chronischer Krankheiten, welche wiederum häufig auf einen ungesunden Lebensstil zurückzuführen sind. Dieser Problematik wollen Forscher der HSG und der ETH Zürich mit digitalen Helfern begegnen. So entwickeln sie etwa Apps, welche bei Kindern und Jugendlichen klinisch nachweisbar die Fettleibigkeit reduzieren konnten oder chronischen Stress am Arbeitsplatz abbauen sollen.

Prof. Dr. Hato Schmeiser weist in diesem Beitrag auf die Probleme und Grenzen des digitalen Monitorings hin: Insbesondere besteht die Gefahr, dass Versicherungsnehmer mit geringen Kostenrisiko, die sich aber nicht einem digitalen Monitoring unterstellen wollen, diskriminiert werden. D.h., sie werden in Tarifierungsmodellen des digitalen Monitorings versicherungstechnisch als Kunden mit hohem Kostenrisiko eingestuft.

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