Convergence of capital and insurance markets (Band 49)
Preis CHF 89
The convergence of capital and insurance markets is a key driver of change in the insurance industry. Securitization of insurance risks has increased in volume significantly during the last several years. Reinsurance companies and primary insurance companies shift insurance risks to the capital market, using relatively young alternative risk transfer instruments such as insurance-linked securities (ILS). Past developments have been driven by a handful of pioneering companies and market structures are still in an early stage of development. This gives rise to a multitude of open questions, including valuation, risk assessment, as well as legal and regulatory issues. Risk transfer to the capital markets might change the traditional role of insurance, creating a need to analyze its strategic implications on insurance industry business models in detail.
The goal of this book is to provide a broad range of perspectives on the convergence of capital and insurance markets. Leading experts and managers present best practices and discuss future trends in the international risk transfer business. Topics covered include a review of pioneering products, insights on standardization efforts for insurance-linked securities, the effects of additional capacity provided by the capital market on non-life/life business as well as requirements and expectations of institutional investors. Furthermore the impact of specialized consulting and intermediary services as well as the risk assessment and valuation of risk transfer instruments are considered. The final chapters deal with economic, legal, and regulatory prerequisites for reliable market structures and describe potential future trends and developments in the ILS market.
Denis Toplek (ed.)Volkswirtschaftliche Implikationen des Swiss Solvency Tests (Band 48)
Preis CHF 65
In dieser Studie werden mögliche volkswirtschaftliche Auswirkungen des Swiss Solvency Tests (SST) untersucht. Der SST wird seit Mai 2003 vom Bundesamt für Privatversicherungen entwickelt und wurde zu Beginn des Jahres 2006 für grosse Lebens- und Schadenversicherer implementiert. In Wissenschaft und Praxis herrscht grundsätzlich Einigkeit darüber, dass durch den SST ein sehr flexibles und leistungsstarkes Regulierungsinstrument geschaffen wurde, welches eine Vorbildfunktion für die auf EU-Ebene laufenden Diskussionen haben kann.
Wir analysieren die Implikationen der Einführung des SST auf die schweizerische Volkswirtschaft und stellen Wechselwirkungen zwischen Versicherungsunternehmen und ihrer Umwelt, die durch den SST bedingt sein können, überblicksartig zusammen. Dabei gehen wir auf fünf Bereiche ein: Erstens wird untersucht, inwieweit der SST die Kapitalanlagestrategie von Versicherungsunternehmen in der Schweiz beeinflussen kann. Zweitens folgt eine Analyse der Auswirkungen des SST auf die Unternehmensfinanzierung und damit auf die Kapitalstruktur von Versicherungsunternehmen. Drittens untersuchen wir, inwieweit die Gestaltung von Versicherungsprodukten durch spezifische Risikokapitalanforderungen determiniert wird. Viertens erfolgt eine Betrachtung der Auswirkungen des SST auf kleine und mittelgrosse Versicherungsunternehmen. Abschliessend wird das Verhältnis des SST zu anderen Aufsichtssystemen – und dabei insbesondere zu Solvency II – aufgearbeitet.
Martin Eling, Nadine Gatzert, Hato Schmeiser, Stefan Schuckmann & Denis ToplekBeratung in integriertem Risiko-Management (Band 47)
Preis CHF 82
Der Markt für Risiko-Management-Beratungsleistungen ist sehr heterogen und lässt sich schwer strukturieren. Unterschiedliche Einflussfaktoren und Trends haben den Eindruck der Unübersichtlichkeit in jüngster Zeit noch weiter verstärkt. So haben neue Richtlinien und Gesetze im Zusammenhang mit der Corporate-Governance-Debatte oder der verstärkte Risikofokus der Internen Revision neue Impulse ausgelöst und das Leistungsspektrum weiter ausdifferenziert. Der erste Teil der Arbeit erörtert die unterschiedlichen Formen dieses fragmentierten Marktes; er interpretiert sie vor dem Hintergrund ihrer Wurzeln und Entwicklungsdynamiken und stellt ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede in einen Gesamtzusammenhang.
Auf dieser Grundlage konzipiert der zweite Teil einen Raster für kritische Erfolgsfaktoren. Dieser ermöglicht bestehenden und potenziellen Anbietern, die Wirksamkeit ihrer Geschäftsmodelle zur Etablierung von RM-Beratungsleistungen zu überprüfen. Kommunikative Anforderungen an eine erfolgreiche und nachhaltige Interaktion mit dem Kundensystem werden dabei ebenso berücksichtigt wie die Schwierigkeiten, die sich bei der Implementierung von RM-Beratungsleistungen beim Anbieter selber ergeben können.
Der erläuterte Raster bildet ein anwendungsorientiertes strategisches Instrument. Damit allerdings ein zu schematisierter Umgang mit Risiken nicht selbst zu einem beträchtlichen Risiko wird, gilt es, mögliche Wirkungszusammenhänge in der Praxis der Risiko-Bewältigung auf Widersprüche hin zu durchleuchten und daraus entsprechende Management-Konsequenzen abzuleiten – die Arbeit illustriert dies anhand von acht grundlegenden Spannungsfeldern. Damit erhält der analytische Raster ein Fundament, welches RM-Beratungsansätze auch für die spezifischen Anforderungen der konkreten Umsetzung sensibilisiert und wappnet.
Marco AllenspachCustomer Value im Bereich der Automobilität (Band 46)
Preis CHF 82
Der Markt für Kfz-Versicherungen ist seit Jahren gesättigt. Zudem hat der branchenübergreifende Wettbewerb mit branchenfremden Anbietern, wie z. B. den Automobilherstellern oder dem Automobilhandel, ein bedrohliches Ausmass angenommen. Die klassischen Kfz-Versicherer müssen sich aufgrund dieser Veränderungen neu positionieren.
Dieses Buch vermittelt unter Anwendung des Konzepts «Customer Value» und auf Basis einer umfangreichen empirischen Erhebung innovative strategische Impulse zur Weiterentwicklung des Kfz-Versicherungsgeschäfts und zur Entwicklung automobiler Dienstleistungen allgemein. Der Autor analysiert die wichtigsten Zusammmenhänge in der Automobilität von Privatkunden und zeigt zukunftsträchtige Potenziale für die kunden- und unternehmensseitige Wertsteigerung.
Im Schlusskapitel werden für die klassischen Kfz-Versicherer generische Strategieansätze hergeleitet und Anregungen für die Weiterentwicklung von Verkauf, Kundenbetreuung, Schadenmanagement und Kooperationsmanagement gegeben. Das Buch richtet sich an Führungskräfte und Unternehmensentwickler aus der Assekuranz und der Automobilwirtschaft.
Kaspar HartmannFinancial Services in Transition (Band 45)
Preis CHF 84
Nach einer unvergleichlichen Euphorie in Bezug auf das Phänomen «Allfinanz/Financial Services» sind Versicherer und Banken in den vergangenen Jahren in die tiefste Krise ihrer Geschichte geraten. Langsam hellen sich die Perspektiven wieder auf: positive Meldungen über Finanzdienstleister in den Medien nehmen zu. Die grundsätzliche Frage heute lautet: Wie geht es nun weiter?
Das Buch gibt Antworten auf diese zentralen Fragen:
Welche Dynamik hat zur Euphorie und dann zur Krise der Financial Services geführt? Welche Rolle haben die wichtigsten Stakeholder (Medien, Analysten, Berater, Kunden etc.) vor, während und nach der Krise gespielt? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Zukunft der Financial Services? Wie kann das Management von Finanzdienstleistern das Wissen um die Handlungslogik der Systeme nutzen? Das Management ist gewohnt, nach vorne zu schauen: Haben wir die Krise überwunden? Wie müssen wir die Weichen für die Zukunft stellen? Was werden unsere Wettbewerber als Nächstes tun? Aus Sicht der Wissenschaft stellen sich zunächst vertiefte Fragen nach den Ursachen der Krise. Was können wir aus den Entwicklungen der letzten Jahre lernen?
Der vorliegende Band unternimmt daher den Versuch, die Krise der Financial Services aus der Perspektive verschiedener Anspruchsgruppen zu rekonstruieren. Ziel ist es, eine integrative Perspektive auf die Transformationsprozesse im Financial-Services-Bereich zu werfen.
Um den Blick nicht frühzeitig einzuengen, wird einerseits Financial Services als integriertes Konzept (und nicht nur institutionell oder produktbezogen) untersucht, andererseits werden verschiedene Stakeholder-Perspektiven (und nicht nur die des Managements) bei der Analyse einbezogen. Zudem wird eine chronologische Sichtweise der Krisenentwicklung zugrunde gelegt, die helfen soll, unterschiedliche Sichtweisen wichtiger Stakeholder im Zeitablauf (vor, während und nach der Krise) vergleichen zu können.
Die Autoren entwickeln die Logiken der beteiligten Systeme und zeichnen die daraus resultierende Dynamik nach, um Entwicklungstendenzen der Financial Services für die Zukunft abzuleiten. Die zentrale Hypothese lautet: Nur wer die Motive und Handlungsmuster der Akteure und die Dynamik der Systeme verstehen gelernt hat, kann in Zukunft fundierte und erfolgversprechende Management-Entscheide treffen.
Walter Ackermann (Hrsg.) & Peter Maas (Hrsg.)Organisationales Lernen durch strategische Allianzen (Band 44)
Preis CHF 79
Im dynamischen Umfeld mit hoher Wettbewerbsintensität ist die Generierung von neuem Wissen und nutzbaren Fähigkeiten für Unternehmen von existenzieller Bedeutung. Die Veränderung von Wissen und Fähigkeiten einer Unternehmung resultiert aus individuellen und kollektiven Lernprozessen, welche seit den 70er-Jahren unter dem Titel des organisationalen Lernens thematisiert werden. Organisationales Lernen ist im Zeichen der zunehmenden Wissensbasierung und Dynamik von Wirtschaft und Gesellschaft heute bedeutsamer denn je: Die Mindestanforderungen an die Lernfähigkeit einer Organisation steigen mit zunehmender Umfelddynamik und Wettbewerbsintensität markant an. Geringes Lernen einer Organisation führt unter diesen Vorzeichen rasch zum Ende in deren Lebenszyklus.
Eine vielversprechende Möglichkeit organisationalen Lernens entsteht durch die Kooperation mit anderen Unternehmen. Mit strategischen Allianzen verfolgen die Kooperationspartner oft Ziele des Wissenstransfers oder der Wissensgenerierung. Durch eine lernorientierte Ausgestaltung strategischer Allianzen lassen sich die daraus resultierenden organisationalen Lernprozesse entscheidend verbessern. Im Idealfall ermöglicht eine strategische Allianz den intensiven Transfer von bestehendem Wissen zwischen den Partnern oder die Generierung von neuem Wissen, das ohne den Allianz-Partner nicht entstehen könnte. Angesichts der hohen Lernpotenziale strategischer Allianzen verfolgt diese Arbeit das Ziel, die zentralen Einflussfaktoren zu identifizieren, durch die sich strategische Allianzen lernfreundlich ausgestalten lassen.
Dazu ist zunächst eine lerntheoretisch fundierte Konzeption organisationalen Lernens zu entwickeln, welche von einer anthropomorphen oder metaphorischen Vorstellung organisationalen Lernens Abstand nimmt. Organisationales Lernen findet in strategischen Allianzen durch gemeinsame Allianz-Ereignisse statt, die in den kooperierenden Organisationen thematisiert werden. Der Transfer oder die Generierung von Wissen aus diesen Allianz-Ereignissen wird durch acht Einflussfaktoren weitgehend bestimmt.
Die identifizierten Einflussfaktoren werden in der Fallstudie «Medi Point» konkret reflektiert. Die Zürich Schweiz kooperiert im Rahmen ihrer «Medi Point»-Dienstleistung mit verschiedenen medizinischen Leistungserbringern, um ihren Versicherten einen optimierten Heilungsprozess zu ermöglichen. Die strategische Allianz zwischen der Zürich Schweiz und der Klinik Pyramide wird exemplarisch anhand der acht Einflussfaktoren untersucht, mit zahlreichen Interviewausschnitten verdeutlicht und im Hinblick auf deren Potenzial zum Wissenstransfer oder zur Wissensgenerierung aus der Perspektive der Zürich Schweiz bewertet. Auf dieser Basis resultieren schliesslich begründete Handlungsempfehlungen zur lernorientierten Ausgestaltung jeder Phase einer strategischen Allianz.
Andreas SchächteleIntegriertes Risiko-Management der Writschaftskriminalität (Band 43)
Preis CHF 84
Der Beginn des neuen Jahrtausends steht im Zeichen der Wirtschaftskriminalität: Betrügerische Machenschaften von Top-Managern führten 2002 zum Niedergang des grössten Energiehändlers der Welt, der Firma Enron. Im Zuge dieses Skandals wurde mit Andersen auch eine der renommiertesten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft der Welt zerstärt, da einzelne Manager und Mitarbeiter die kriminellen Aktivitäten bei Enron unterstützten. Die Bilanzfälschungen bei WorldCom, dem zweitgrössten US-Anbieter von Ferngesprächen, führten mit einem Schaden von über 30 Milliarden Dollar zum grössten Firmenzusammenbruch der US-Geschichte. Mit Xerox, Merck, Merrill Lynch oder Salomon Smith Barney waren weitere renommierte Unternehmen in Fälle von Wirtschaftskrininalität verstrickt – die Liste liesse sich fas beliebig verlängern.
Als Konsequenz dieser Skandale ist die Bewältigung von Risiken der Wirtschaftskriminalität an die Spitze der CEO-Agenda gerückt. Aufgrund der existenziellen Bedrohung für Firmen jeder Branche und Grösse ist die Unternhemensführung gefordert, sich dieser Problematik im Rahmen des Risiko-Managements gezielt anzunehmen. Hierzu existieren bisher lediglich disziplinär orientierte Ansätze (z.B. aus rechtlicher Sicht oder aus dem Blickwinkel der Internen Revision). Ganzheitliche Gestaltungsmodelle gibt es kaum. Die vorliegende Arbeit leistet einen Beitrag zur Schliessung dieser Lücke. Im Vordergrund steht die Überwindung der Mängel disziplinärer Ansätze und die Erarbeitung eines integrierten Konzeptes zu Bewältigung von risiken der Wirtschaftskriminalität.
In Teil I der Arbeit werden die Eckpunkte des Integrierten Risiko-Managements erklärt. Auf dieser konzeptuellen Grundlage wird die Wirtschaftskriminalität in Teil II aus soziologischer, psychologischer, ethischer, rechtlicher und betriebswirtschaftlicher Perspektive analysiert. Die Ergebnisse dieser Analyse werden in Teil III miteinander verbunden und führen zur Entwicklung eines integrierten Risiko-Management-Konzeptes. Dieses beinhaltet konkrete Gestaltungsempfehlungen und soll Unternehmungen als Orientierungsrahmen bei der Erarbeitung von Bewältigungsstrategien dienen. Schliesslich wird in Teil IV anhand einer Studie zum Fall Barings die Funktions- und Wirkungsweise des Konzeptes illustriert und spezifiziert.
Arnold LöwPresseorientierte Unternehmensführung für Versicherungsunternehmen (Band 42)
Preis CHF 79
Das Management der Prozesse wird heute mehr und mehr als ein entscheidender Erfolgsfaktor der Unternehmensführung angesehen. Dies aus der Einsicht heraus, dass die Qualität von Produkten und Dienstleistungen nicht unabhängig vom dazugehörigen Prozess erzeugt werden kann.
So nimmt das Thema Prozesse auch im Rahmen des EFQM-Modells für Business Excellence, ein international anerkanntes Strukturmodell für Total Quality Management, das sich in Europa einer wachsenden Beliebtheit erfreut, eine zentrale Rolle ein.
Das EFQM-Modell für Business Excellence fordert ein Management der Prozesse, bei dem die systematische und ständige Gestaltung und Führung der Prozesse im Unternehmen fest verankert ist. Angestrebt wird eine kontinuierliche Verbesserung und Entwicklung der Prozesse, bei der sowohl radikale als auch evolutionäre Prozessverbesserungen umgesetzt werden. Das EFQM-Modell bietet hierfür jedoch keine durchgängige oder theoretisch fundierte Methodik an; es gibt vielmehr prozessrelevante Ziele sowie Ansatzpunkte vor. Den Unternehmen bleibt es selbst überlassen, wie sie eine prozessorientierte Unternehmensführung erreichen. Genau hier setzt die vorliegende Arbeit an: Durch die Verknüpfung der theoretischen Forschungsarbeit mit einem realen Organisationsentwicklungsprojekt in der Assekuranz wird in einem hohen Masse der Einbezug praktischer Aspekte in die wissenschaftliche Arbeit sichergestellt.
Somit können konkrete praxisorientierte Gestaltungsempfehlungen für die Einführung und Anwendung eines Prozessmanagements in Versicherungsunternehmen abgegeben werden können. Dabei werden nicht zuletzt auch kultur- und verhaltensorientierte Aspekte berücksichtigt, da die so genannten “Softfacts” eine mitentscheidende Rolle für die erfolgreiche Implementierung eines neuen Managementkonzeptes in einem Unternehmen spielen. Mit diesen Gestaltungsempfehlungen wird den Führungskräften und Organisatoren in Versicherungsunternehmen, die für die Einführung und Anwendung von Prozessmanagement verantwortlich sind, ein praktischer Bezugsrahmen zur Verfügung gestellt, der die Komplexität eines solchen Vorhabens reduzieren hilft.
Uwe BartschOnline-Insuring (Band 41)
Preis CHF 75
Die Standpunkte zu den Chancen und Grenzen des E-Commerce in Assekuranz positionieren sich häufig um den (vermeintlichen) Gegensatz zwischen der Notwendigkeit, einen rein persönlichen Kontakt zum Kunden über den Versicherungsvermittler aufzubauen und aufrechtzuerhalten, und der Möglichkeit, ausschliesslich über technische Medien mit dem Kunden interagieren. Es zeichnet sich jedoch immer deutlicher ab, dass neue Technologien alte ersetzen müssen oder dass persönliche Beziehungen zum Kunden durch den Technologieeinsatz vollkommen verdrängt werden. Die auf persönlichem Kontakt beruhende physisch-reale Welt wird nicht durch virtuelle Welten ersetzt, sondern vor allem ergänzt.
Konkret bedeutet dies für etablierte Versicherer, dass sie die Möglichkeiten elektronischer Medien nutzen können, ohne dadurch die Notwendigkeit des persönlichen Kontaktes zum Kunden aus den Augen zu verlieren. Eine derartige Gestaltung der Leistungssysteme im Rahmen der Kundenkontaktgestaltung ist für viele Anbieter jedoch mit Problemen verbunden. Mit der Verbreitung des Internets hat sich ein Kommunikations- und Transaktionsmedium etabliert, das ein enorm breites Feld von neuen Optionen für die Gestaltung der Anbieter-Kunden-Beziehung eröffnet. Erst wenn die Konsequenzen der neuen Möglichkeiten von Versicherern erkannt und im Kontext ihrer Unternehmensstrategien bewertet worden sind, können auch duale Leistungssysteme im Sinne eines gezielten Multichannel-Management erfolgreich entwickelt und umgesetzt werden.
Die Arbeit zeigt anhand einer systematischen Aufarbeitung der Entwicklungen im Online-Insuring einen Orientierungsrahmen auf, aus dem die zentralen Handlungsoptionen hervorgehen, die Versicherer beim Einsatz von Online-Medien in der Kundenkontaktgestaltung verfolgen können. Auf dieser Basis werden strategische Implikationen abgeleitet, die bei der Umsetzung des Online-Insuring im Privatkundengeschäft zu beachten sind.
Torsten Bechmann
Anwendungsorientierte Forschungweitblickonline2025-10-15T21:49:08+02:00












